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Geschichten der Anwohner*innen

Anwohner*innen aus der Humboldtstraße

... wir ( dreiköpfige Familie ) wohnen in der Humboldtstraße 30.
Gestern Abend gegen 23h kam ich mit meiner 8jährigen Tochter und unserem Hund aus der Tiefgarage. Wir waren auf einer Familienfeier und recht gut gelaunt. Mein Mann stand oben auf der Straße und hat auf uns gewartet, da er uns beim tragen helfen sollte. In dem Moment als wir hoch kamen raste von rechts ein dicker Mercedes mit locker Tempo 80 auf ihn zu, in einer 30er Zone. Nun ist es so, dass man Mann ein gewisses Temperament hat und sich auch nicht gerne was sagen lässt. Er hat sich mitten auf die Straße gestellt, so das das Auto langsamer werden musste. Da er immer noch nicht ganz „weg war“ striff das Auto ihn. Es gab einen Schlag und es hörte sich so an als wäre etwas kaputt gegangen. Das Auto machte eine Vollbremsung und 4 Typen sprangen heraus und bedrohten meinen Mann massiv. Er wurde beschimpft und am Hals gewürgt und sein Shirt wurde zerrissen. Der „Haupttäter“ sagte Sachen wie „ich schlag Dich kaputt“. Das alles vor den Augen meiner Tochter. Ich schrie wie eine irre: „hier steht ein Kind, verdammt nochmal hier ist ein Kind“. Weil einer der Typen darauf reagiert hat ließ dann wohl das ganze etwas nach. Letzten Endes beschimpfte man sich noch gegenseitig und jeder für sich rief dann die Polizei. Wir haben jetzt Anzeige erstattet, die allerdings auch. Angeblich wäre was an ihrem Auto kaputt, das dem nicht so ist hat uns die Polizei bestätigt. Meine Tochter war fix und fertig mit den Nerven, ich habe bis nachts um 2h30 im Internet nach Wohnungen gesucht. Es ist genug. Ich will hier nur noch weg. Warum ich Euch das alles schreibe? Damit ihr das gerne weiter geben könnt, denn anscheinend sind Dreck und dieser ständige Krach nicht das einzige Problem. Ich fühle mich seit letzter Nacht seelisch verprügelt. Ich denke wenn ich mit meiner Tochter da nicht gestanden hätte wäre mein Mann jetzt im Krankenhaus. Traurig aber wahr. Vor unserer Haustür.
Ich kann diesen Kampf nicht mehr kämpfen, aber Euch alle Kraft dafür!!!
Wir wohnen hier übrigens seit 2006.
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Anwohner*innen aus dem Mauritiuswall

... Wir beobachten leider jedes Wochenende mit Erschrecken wie laut und wie dreckig die Straßen unseres Viertels (jetzt wieder) mit der Aufhebung der CoronaSchutzMaßnahmen geworden sind. Leider mussten wir tagsüber sehen wie (harte) Drogen konsumiert werden bzw. wie die Reste davon (benutzte Alufolien und Spritzen) vor unserer Haustüre liegen. Wir haben uns immer hilflos gefühlt, und deswegen freuen wir uns sehr über eure Initiative... ___________________________________________________________________________

 

Anwohner*innen aus dem Rinkenpfuhl

... und freue mich sehr darüber, dass Sie hier die Initiative ergriffen haben. Ich sehe das genau so wie Sie (wobei mir die Entwicklung am Spielplatz Rubensstraße nicht bewusst war) und bin darüber erstaunt, dass die Stadt Köln es zulässt, dass sich mitten in einem innerstädtischen Wohnviertel in der Schaafenstraße eine komplette „Ballermann – Zone“ etabliert. Lärmbelästigung und Dreck sind für die Anwohner*innen unzumutbar, auch von einem „Straßenstrich“ ist die Rede.
Man fragt sich, für wen hier eigentlich Politik gemacht wird, für die Menschen, die hier wohnen oder für zahllose Dauer-Party-Feiernde aus dem Umland.
Im Grunde wäre es zwingend erforderlich, eine Sperrstunde einzuführen, den Konsum alkoholischer Getränke auf der Straße zu verbieten (mindestens aus Glasflaschen – wir haben hier auch dauernd Scherben vor der Haustüre) und es nicht den Wirten in der Schaafenstraße zu überlassen, darüber zu entscheiden, wann die Straße gesperrt wird...

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Anwohner*innen aus der Rubensstraße

...finde es super das Ihr was ins Leben ruft ... hatte das auch schon mal in Erwägung gezogen die Nachbarn zu fragen ob Sie die Gesamtsituation auch so nervt ...scheint ja nicht nur mir so zu gehen. Hab schon oft versucht das Ordnungsamt zu kontaktieren - immer erfolglos ... war schon kurz vor Selbstjustiz - mit faulen Eiern oder kaltem Wasser :-) ...

Wir waren ja alle mal jung und so, aber das was das nachts auf dem Spielplatz abgeht geht echt gar nicht... meine Stimme habt ihr !!!

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Anwohner*innen aus der Rubensstraße

... wir wohnen schon echt lange hier und es war schon immer „wild“ ... aber was hier aktuell abgeht, ist wirklich nicht mehr schön. Wir haben zwei Kinder - und ihnen ständig sagen zu müssen, dass sie aufpassen müssen, wo sie hintreten - wegen Kotze, Pisse und Scherben überall - ist langsam nicht mehr feierlich. Von der Lautstärke nachts ganz zu schweigen...

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Anwohner*innen aus der Schaafenstraße.

Mein Mann und ich wohnen in der Schaafenstraße 2-6 und erwarten in wenigen Wochen unser 1. Kind. Seitdem die Corona-Regeln wieder gelockert wurden, ist es hier unerträglich. Donnerstag, Freitag und Samstag kann man das Schlafen in der Nacht völlig vergessen und das ist absolut keine Übertreibung. Ich weiß nicht, wie wir das mit dem Nachwuchs machen sollen. Unser größtes Problem ist der Innenhof hier. Wir haben bereits mit einigen Nachbarn überlegt, ob man nicht ein Tor anbringen könnte. Leider wurde uns gesagt, dass das nicht möglich sei.. die Schlafzimmer zeigen alle in den Innenhof, sodass das Schlafen nicht möglich ist. Selbst um 3-4 Uhr morgens schreien Jugendliche im Hof rum, verrichten ihr kleines und großes Geschäft dort (was auch mit geschlossenem Fenster sehr gut zu hören ist), nehmen Drogen zu sich und haben absolut keinen Respekt, wenn man ihnen sagt, dass sie doch gehen sollen. Uns wurde schon vorgeworfen, dass wir doch selbst schuld sind, wenn wir in der Innenstadt leben und dass die ja sonst nirgends auf Toilette gehen könnten.
Ein großes Problem ist, dass hier nebenan direkt ein Kiosk ist. Am nächsten Morgen liegen hier überall Glasflaschen und Scherben und es stinkt total.
Zusätzlich hören wir von unserem Schlafzimmer aus teilweise bis mitten in die Nacht herein Musik/Konzerte von der Bühne an der Sparkasse. Wieso dürfen die nach 22 Uhr noch so laut sein?
Es wäre super, wenn sich endlich was ändern würde. Wir sind gezwungenermaßen schon auf der Suche nach einer neuen Wohnung, weil das wirklich die Lebensqualität senkt und mit Nachwuchs nicht funktionieren wird.

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Anwohner*innen aus dem Rinkenpfuhl

Wir (meine Frau und ich) finden die Initiative und euer Bemühen wirklich super klasse! Alle Punkte (wirklich alle!) würden wir sofort unterschreiben und wir haben uns ebenfalls oft über die aktuelle Situation in den vergangenen Wochen ausgetauscht.

Es gab sogar erste Überlegungen aus den beschriebenen Gründen das Viertel und ggf. sogar den Innenstadtraum zu verlassen. Seit Juli 2021 sind wir Eltern eines kleinen Mädchens und speziell die nächtlichen Lärmbelästigung erschwert uns die ersten Wochen enorm.

Bei unseren gemeinsamen morgendlichen Spaziergängen am Wochenende dürfen wir uns mit unserem Neugeborenen dann ansehen wie Urin & Fäkalien, zerstörte Flaschen, Müll und Vandalismus aus der Nacht hinterlassen wurden. Nachdem wir uns auf den ersten hundert Metern nach Verlassen der Haustür vor der Situation in diesem Viertel und aller gegenwärtigen Gerüche so richtig ekeln, erreicht uns an der Mauritiuskirche dann das Bild von offenem Drogenkonsum auf der Straße während andere alkoholisierte Personen aus den Büschen vom Wildpinkeln zurückkommen – furchterregend, dass nur 100m weiter eine Schule ist und unsere Tochter hier mal in den Kindergarten/Schule gehen soll!

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Anwohner*innen aus der Balduinstraße

... ich lebe seit 10 Jahren hier in der Balduinstrasse und habe mich immer über die Feiernden von der Schaafenstrasse gefreut und immer war eine gute Stimmung, das
„ Stimmengemurmel“ am Wochenende habe ich immer als angenehm empfunden, aber was jetzt hier seit kurzem abgeht ist echt nicht mehr schön....muss am Wochenende zwar eh immer früh raus da ich in einem Café Arbeite, aber für Leute die nur am Wochenende mal länger schlafen können ist das morgendliche „ Aufräumen“ etc sicherlich nicht so dolle...

. Okay , wir leben mitten in der City und wir wussten „ wo“ wir hier hinziehen... aber das geht echt gar nicht mehr, am schlimmsten empfinde ich ( beobachte das immer mal wieder) die absolute „UNGENIERTHEIT“ einiger jungen Menschen die überall ihre Hinterlassenschaften in mannigfaltiger Form hinterlassen 🤮 💩 usw usw.

Von lauter Musik aus den modernen Boxen, hysterischem Rumgebrülle etc etc mal ganz abgesehen...
Mittlerweile muss ich am Wochenende schon immer in meine kleine Küche ( Hofseitig) umziehen , da zur Straße hin zu schlafen echt nicht möglich ist

Ich bin ein aufgeschlossener äußerst liberaler Mensch und die Leute die nach dieser Corona Krise jetzt wieder Feiern wollen haben WIRKLICH mein vollstes Verständnis, aber diese AGGRESSIONEN die neuerdings aufkommen gehen echt gar nicht...
Macht so einfach keinen Spaß...

Sehr sehr Schade dass das alles so eskaliert im Moment , deswegen freue ich mich sehr dass da mal jmd tätig wird...

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Anwohner*innen aus der Rubensstraße

... Auch wir sind Leidtragende der derzeitigen Situation.

Grundsätzlich freuen wir uns daher, wenn Menschen versuchen im Viertel und überall auf der Welt für Besserungen und eine gute Sache eintreten. Mit dieser Herangehensweise habt Ihr in unseren Augen bereits gewonnen! Danke.

Ich selbst bin einer der gebürtigen Kölner, der nun auch schon einige Jahrzehnte im Viertel wohnt und mittlerweile rund um die Uhr schockiert über die Situation vor Ort ist. Hier wird durch den durch die Verwaltung und die Bezirksvertretung Innenstadt beförderten Umbau der ganzen Kölner Innenstadt zur Party-, Sauf- und Eventlocation vor der Haustür der Bewohnenden einfach deren Heimat bzw. deren zu Hause sehenden Auges zerstört.

Wir halten uns für extrem tolerante Menschen und lieben den friedlichen Austausch dieser. Keiner von uns - Euch sicherlich eingeschlossen - würde an einem Wochenende bis Mitternacht die Ordnungsbehörden anrufen. Sofern man sie aber nach Mitternacht anruft und dann nach einer Stunde Wartezeit erreicht heißt es "wir haben schon den letzten Auftrag entgegen genommen". Nachher wäre die Polizei zuständig. Diese jedoch wird in der Regel von Bewohnenden gar nicht erst angerufen, weil man sich ja auch nicht "zu wichtig" nehmen will. Bei der Polizei anzurufen ist halt immer noch ein größeres Hemmnis und wird meist erst bei schweren Straftaten praktiziert.

Zur Situation auf dem Spielplatz: Wir haben im Viertel eine Wohnung, die es uns ermöglicht, weitläufig in viele Straßen zu schauen. In der Regel sind die Krawalltouristen und nächtlichen Spielplatzbesucher viertelfremde Besucher, die hauptsächlich im A&O-Hostel übernachten, teilweise auch im Hotel Leonet. Sie gehören auch oft nicht zur LGBTQ-Community, können daher oft mit der Schaafenstraße nichts anfangen, haben wenig Geld und sind dauerbesoffen. Das Hostel verfügt über - laut eigenen Angaben - 700 Betten in Mehrbettzimmern - ist also mit die größte Übernachtungsmöglichkeit in ganz Köln - das zudem in einem Wohnviertel ohne Bars. Das führt dazu, dass nicht nur am Wochenende nachts atypischer (= beherberungsfremder) Lärm herrscht, sondern auch tagsüber. Praktisch kann man ab Freitag 11 Uhr kein Home Office mehr machen, da ab dann Sauftouristen mit ihren Speakern inklusive ordinärer Musik anreisen. Dann müssen diese vor der Tür warten, da ihre Zimmer noch nicht bezugsfertig sind. Nachts stehen sie rund um die Uhr vor der Tür, da sie zu betrunken für Clubs und Bars sind. Wenn sie um 7 Uhr reingehen, kommen die ersten wieder zum Rauchen und weiteren Partymachen raus. Oftmals haben die Besucher auch nicht genügend Geld, wer nur 9 EUR für ein Bett ausgibt, gibt keine 6 EUR für einen Cocktail in einer Bar aus. Die reisen betrunken mit ihren Weinflaschen von Lidl an. Folglich ist nicht nur nachts Lärm angesagt, sondern auch tagsüber stehen dutzende saufende und gröhlende Gäste vor der Tür - insbesondere sonntags. Am Wochenende sind dies Partytouristen. Unter der Woche - so auch nach Erhalt Eurer Nachricht gestern Abend - oftmals irgendwelche Arbeiter, die in oftmals osteuropäischen Kleinbussen anreisen und zu etlichen vor der Tür stehen und ihren Müll auf die Straße werfen. Geparkt wird im Halteverbot, so dass auch die auf der Straße befindlichen Scherben, für deren Entfernung die Anwohner*innen und nicht die Verursacher zur Kasse geboten werden, zur Kasse gebeten werden. Folglich können diese noch nichtmals durch die AWB entfernt werden.

Vor 8 Tagen an dem Samstag habe ich zwischen 23 Uhr und 23.05 Uhr 6 Wildpinkler gesehen. Oftmals pinkeln und sch... die Gäste des Hostels zwischen die Autos, nur um danach 20 Meter weiter in den Eingang zu verschwinden. Es gibt mittlerweile massenhaft Videos der Situation.

Es werden nicht nur Ordnungswidrigkeiten (Vermüllung, Wildpinkeln und Sch....) begangen, sondern auch Straftaten, die im Übrigen zum Einschreiten der Behörden verpflichten. Es gibt Videos wie Besucher über die Balkone der Anwohner*innen klettern (Ecke Rubensstraße Balduinstraße), oder sogar Bierflaschen gegen die Scheiben der sich aufregenden Anwohner*innen werfen (= versuchte gefährliche Körperverletzung). Frauen werden vor unseren Augen von mehreren Männern an die Wand gedrängt und "gebeten" mit aufs Mehrbettzimmer zu kommen. Besuchende zeigen ihre Geschlechtsteile, wenn um 4 Uhr darum gebeten wird, die Speaker leiser zu stellen. Diese werden dann natürlich auch lauter statt leiser gemacht. Die Besucher des Hostels schreien auch sowas wie "scheiß LGBT" durch

die Gegend. Trotz der hohen Anzahl an Gäste verfügt das Hostel über keine Security / Lärmkontrolle. Nachts arbeitet oft nur ein oder zwei Studis an der Rezeption. Es gibt zuhaus Videos von Tätern von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, wie sie ins Hostel zurücklaufen. Die Anwohner*innen haben auch keine Möglichkeit, dort Bescheid zu geben und zu sagen "hey, da laufen gerade Menschen rein, die vorher das und das gemacht haben". Denn das Hostel hält keine Rufnummer mit direkter Durchwahl für die Anwohnenden bereit. Stattdessen landet man an einer Buchungshoteline in Berlin. Absolut respektlos. Vor ein paar Wochen prügelten sich nachts mal vor dessen Tür 30 Personen, einige davon riefen, dass sie mit einer Knarre zurückkommen wollten. Am nächsten Tag stand in der Stadt Köln freundlichen DuMont-Presse, es sei "eine ruhige Nacht" gewesen.

Scherben und überflüssiger Lärm der Bars kommen noch hinzu. Wir kennen deren Betreiber noch zu einer Zeit, als diese - während der Veranstaltung "Schaafenstraßenfest" respektvoll an die Besucher Verzehrgutscheine verteilt haben, als Entschädigung für den Lärm. Heute ist das vollkommen egal. Der einst schöne Garten unter der Stadtsparkasse ist ein lärmender nach Urin stinkender Ekelraum geworden, von dem auch am vergangenem Sonntag zur Bespaßung von 20 Gästen die Sonntagsruhe der lärmgeplagten Anwohnenden durch ein professionelles Bühnensoundsystem zerstört wurde.

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Anwohner*innen aus der Rubensstraße

... ich stimme euch vollkommen zu mit dem Lärm, krach, Wlldpinklerei und dem Glas Scherben auf der Straße. Habe mir schon zwei Reifen an Roller kaputt gefahren. Ich würde gerne bei der Bürgerinitiative mit machen. Auch das schnelle Fahren auf der Rubensstrasse mit überhöhter Geschwindigkeit ist mir wegen des Kinderspielplatz ein Dorn im Auge. Auch gegen meine Garagetür würde schon gegengepinkelt, was dann sehr stinkt...


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Anwohner*innen aus der Schaafenstraße

... Ich wohne auf der Schaafenstr. und es ist eine Katastrophe! Mein Auto wurde zerkratzt und mein Fahrrad wurde schon mehrfach demoliert und der Fahrradtour (mit kabelbinder befestigt) wurde abgetreten, was ich selbst nachts gesehen habe da ich von dem Krach geweckt wurde...

Morgens braucht man die Schaafenstr. nicht betreten da alles voll mit Glas und sämtlichen Müll etc ist - auf dem Gehweg!

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Anwohner*innen aus der Arndtstraße

... erst mal DANKE, dass ihr die Idee ins Leben gerufen habt!!! Ihr sprecht uns aus der Seele! Wir wohnen seit 10 Jahren in der Arndtstraße, seit 2,5 Jahren mit unserer Tochter.
Dadurch ist uns insbesondere der Oskar-Spielplatz ein großes Anliegen. Wobei natürlich auch die anderen Punkte einer Veränderung bedürfen...

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Anwohner*innen aus dem Mauritiusviertel

... Danke das Sie sich so für unser "Veedel" einsetzen.
Ja die Belästigungen sind erheblich schlimmer geworden.

Man konnte aber auch beobachten das durch die Eröffnung des A+O Hostel mehr Lärm entstanden ist.
Kann man den Spielplatz nicht im Sommer ab 22 und ab Herbst um 20 Uhr offiziell schließen?...

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Anwohner*innen aus der Balduinstraße

... All die Punkte, die Sie in Ihrer Info auflisten, kann ich leider nur bestätigen.
Ich lebe seit 10 Jahren in der Balduinstraße. In dieser Zeit ist die Situation
immer schlimmer geworden. U. a. hat sich durch das Nichtrauchergesetz
mehr nach draußen auf die Straße verlagert und der Biergarten, der Ursprünglich nur
ein Weihnachtsmarkt war und jetzt dauerhaft den Durchgang der Stadtsparkasse blockiert, tut sein Übriges.

Das sind natürlich nur 2 Faktoren von vielen - nach Corona haben sich ja noch ganz
andere Problematiken entwickelt und die Situation verschärft.
Alle Umstände und vor allem all der Lärm und der damit verbundene schlechte Schlaf
sind ausschlaggebend dafür, dass für mich nur ein Umzug in Frage kommt. Die Suche
nach einer neuen Wohnung läuft...

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Anwohner*innen aus dem Mauritiusviertel

... die derzeitige Situation sollte von den betroffenen Anwohnern nicht weiter kommentarlos hingenommen werden. Eine Reaktion ist mehr als überfällig. Unterschriftenaktion und Kontaktaufnahme mit Bez.Bürgermeister Andreas Hupke sowie dem neuernannten Polizei- Inspektionschef der Innenstadtwache Rüdiger Fink erscheinen sinnvoll und sollten baldmöglichst erfolgen...

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Anwohner*innen aus dem Maurituswall

... Mit Freude und Erleichterung habe ich eure Einwurfpost gelesen und stimme euch in ALLEN Punkten zu, bzw hab ich selbige Punkte in einem Schreiben an die Stadt, die Behörden, unsere Oberbürgermeisterin etc verfasst.
Wir wohnen hier im Mauritiuswall 70, also direkt auf der Terrorseite und ärgern uns seit Monaten einerseits über diesen enormen Lärm aber auch andererseits über das Versagen seitens der Stadt und deren Aufgabenpensum - ich hatte mich schon juristisch erkundigt und standen kurz vor einer Dienstaufsichtsbeschwerde bzw Untätigkeitsklage.

Bürgerinitiative hatte ich auch schon auf dem Schirm aber nun kommt ihr mir zuvor, worüber ich sehr glücklich bin, da ich mich nicht mehr so allein mit diesem Problem weiss :)
Lange Rede... ich unterstütze unser Viertel und euch absolut und wenn ihr Videomaterial/Beweismaterial braucht, ich hab genug gesammelt (OpenAir Disko, Laubbläser, Oskarspielplatz Verwüstung, Vandalismus, volle Strassen etc.)...

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Anwohner*innen aus der Rubensstraße

... Kleiner Zwischenbericht von mir: Als ich gestern um 19 Uhr nach Hause kam, hielten ein Bus sowie seine 50 Passagiere - alles Gäste des Hostels - den Verkehr auf dem Mauritiuswall für 20 Minuten komplett an, inklusive lautem Hupen, Fluchen, sowie Gefährdung für die

Gäste, andere Verkehrsteilnehmer sowie der anderen Passanten / Bewohner etc. Der Bus blockierte die Straße, da keine Anlieferungszone vorhanden ist. Dies war mein gestriges "Willkommen zu Hause". Der Klassiker ereignete sich dann wieder diese Nacht: Von 3 Uhr bis 3.30 Uhr standen etwa 10 junge Erwachsene vor dem Kiosk "Rubenseck", ebenfalls Gäste des Hostels. Sie schrien und lachten laut, so dass wir selbstverständlich wach wurden - trotz geschlossener Fenster und Ohrstöpsel. Um nicht noch weitere Nachbarn durch mein Schreien zu wecken, ging ich zu den Herrschaften (sie wirkten friedlich) nach unten und unterhielt mich mit Ihnen. Sie waren sehr einsichtig und gingen ins Hostel zurück. Dies hätte durch einen Sicherheitsmitarbeiter des Hostels ausgeführt werden können. --> Jeder Tag (auch unter der Woche) Belästigungen und Verstöße rund um die Uhr...

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Anwohner*innen aus der Schaafenstraße

... Vor knapp 20 Jahren haben wir Anwohner der Schaafenstraße bereits mit der Stadt Köln über die Lärmbelästigung
in der Schaafenstraße korrespondiert.
Ich habe damals beim Amt für öffentliche Ordnung, in Deutz, erreicht, dass es einen runden Tisch mit den Wirten

gab.
Auch das Kiosk mit seinem 'Flaschentourismus' war Thema...

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Anwohner*innen aus der Schaevenstraße

... Sie sprechen mir aus dem Herzen. Ich wohne erst seit etwas über einem Jahr im wunderschönen Mauritiusviertel, aber ich kann alle Ihre Punkte absolut nachvollziehen.
Die Lärmbelästigung ist schon unheimlich anstrengend, aber die Verschmutzungen (insbesondere Glas) brachten mich vor kurzem dazu, zu überlegen hier weg zu ziehen.
Ich wohne direkt (Wand an Wand) neben dem A&O Hostel und habe den Eindruck, dass man dort zeitweise aufgibt, obwohl das Personal sehr nett und verständnisvoll ist.

Das kann es eigentlich nicht sein!

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Anwohner*innen aus der Rubensstraße

... Ich wohne jetzt mehr als 20 Jahre in diesem Viertel und beobachte dessen dramatischen Niedergang innerhalb der letzten Jahre. Nachdem die Situation am Otto-Spielplatz (ich wohne unmittelbar angrenzend) praktisch von Freitag abend bis Sonntag morgen einfach Verständnis nicht mehr zu ertragen ist, habe ich mich an die Stadt Köln gewandt (s.u.)...

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Anwohner*innen aus der Rubensstraße

... Uns hat mal wieder jemand neben die Haustür gekackt. Definitiv nicht Hund, was ja auch schon schlimm wäre. Aber DAS ist wirklich unter aller Sau. Was stimmt nicht mit den Leuten?!